AUS FÜR HAMBURGER MÜLLOFEN ?

Vorgelegte Berechnungen zur Ausbreitung von Schadstoffen sind ungültig!!

Eine der wichtigsten Grundlagen zur Einreichung der Müllverbrennungs-Anlage der Hamburger GmbH, nämlich die Schadstoffausbreitungen, wurden mit dem Gauß-Rechenmodell nach ÖNORM M 9440 durchgeführt.
Diese ÖNORM schränkt allerdings die Anwendbarkeit des Gauß-Rechenmodells ein, wenn an mehr als 20% der Jahresstunden kaum Wind auftritt.
Diese Wettersituation liegt gemäß den Messungen des Instituts für Bodenkultur der Universität Wien im Raum Pitten bei ca. 38% der Jahresstunden vor!

Die Verwendung des Gauß-Modells ist deshalb gemäß Punkt 4.1(4) der ÖNORM M 9440 nicht zulässig!

Die Bürgerinitiative PRO SEEBENSTEIN hat daher am 4. September 2009 bei der NÖ Landesregierung ein entsprechendes Gutachten eines vereidigten Sachverständigen für die Berechnung von Schadstoffemissionen und –immissionen eingebracht, das die Untauglichkeit des Gauß-Modells beweist, das somit für das eingereichte Projekt nicht zu verwenden war!

Das Hamburger Gutachten ist vorschriftswidrig!

Die Hamburger-Prognose über die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ist falsch. Es gibt demnach keine gültige Berechnung der Zusatzbelastung durch Luftschadstoffe infolge der Müllverbrennung.

Möglicherweise hat dies auch das Amt der NÖ Landesregierung (Mag.Johann Lang) erkannt, da mit einem kürzlich verlautbarten Edikt das Ende des Ermittlungsverfahrens bekannt gegeben wurde. Dies bedeutet, dass keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgebracht werden können. Das Ende des Ermittlungsverfahrens wurde mit „gegebener Entscheidungsreife“ begründet! Wenn Mag. Lang nun von „gegebener Entscheidungsreife“ spricht, so kann dies nur zu einem für Hamburger negativen Bescheid führen, da kein - nach dem Gesetz gültiges - Gutachten über die Ausbreitung von Schadstoffen vorliegt.

Jede andere Entscheidung als ein ablehnender Bescheid wäre eine eklatante Missachtung bestehender Gesetze, Vorschriften und Normen!"

Zur Erinnerung: Gegen Mag. Johann Lang wurde bereits am 31.08.2009 vom Verein A.P.F.E.L. und der Bürgerinitiative PRO SEEBENSTEIN Anzeige wegen des Verdachts des Amtsmissbrauches erstattet!